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Planungs- und Beteiligungsschritte des Projektes

Als erster Schritt wurde am 29. Januar 2000 eine sehr gute, eintägige Zukunftswerkstatt mit 26 Jugendlichen 10 bis 16 Jahren unter fachkundiger Moderation von Herrn Hasse und Frau Encke durchgeführt. Im Klagekoffer musste sich die Gemeinde eine Menge Kritik gefallen lassen, aber es wurden auch viele gute Ideen und Vorschläge geboren. Folgende Wünsche / Verbesserungsvorschläge wurden mehrfach benannt:

· Attraktiveres Ferienprogramm mit Zelten, Disko und Fußballturnier
· Treffpunkt mit Clubhaus, Sportplatz, Teerfläche, Ruhefläche und Geräte
· Angebote für Jugendliche im Sportverein (Fußball) und in der Feuerwehr (Jugendfeuerwehr)

Für die Gestaltung der Freifläche bastelten die Jugendlichen vier Modelle und stellten sie der Öffentlichkeit vor.     

Als schnell umzusetzende Idee wurde zunächst die Verbesserung des Ferienprogramms in Angriff genommen. Dazu wurden die oben genannten drei Angebote von den Jugendlichen selber organisiert und durchgeführt. Dieses Vorgehen soll fester Bestandteil der zukünftigen Ferienprogrammplanung werden, um Interessen der Jugendlichen besser kennen zu lernen und zu berücksichtigen. Besonders wichtig aber war es, einen geeigneten Architekten zu finden, der bereit war, mit Jugendlichen zu arbeiten. Dafür wurde der Architekt Lothar Köhler gewonnen.  Im Bereich der alten Schule Nindorf entwickelte sich inzwischen der dorfgemeinschaftliche Mittelpunkt der Gemeinde. Hier sind der Kindergarten, die Feuerwehr und der Sportverein untergebracht. Außerdem treffen sich hier auch alle anderen Vereine und Organisationen der Gemeinde, es finden Feste und das Ferienprogramm statt. Daher war es sinnvoll, hier auch die Wünsche der Kinder und Jugendlichen zu realisieren. Für diese Zwecke erwarb die Gemeinde die an den Sportplatz angrenzende Fläche, um hier die Jugendfreizeitfläche und den neuen Bolzplatz unterzubringen. Die Kinder und Jugendlichen beurteilten die Fläche positiv. Am 15. September 2000 trafen sich Gemeinde, Architekt und Jugendliche, um noch einmal die Modelle auszuwerten und die Prioritäten festzulegen. Anschließend wurden drei jugendliche  Arbeitsgruppen zu den wichtigsten Elementen der Freizeitfläche wie Clubhaus, multifunktionale Spielfläche und Kletterwand gebildet. Diese Arbeitsgruppen hatten die Aufgabe, Material zu den geplanten Einrichtungen zu sammeln. Eine Woche später wurde das Gelände zusammen mit den Jugendlichen vermessen. Für die Umsetzung der Ideen war es notwendig, die Bauleitplanung der Gemeinde zu aktualisieren. Dadurch geriet die Umsetzung der Jugendfreizeitfläche zunächst ein wenig ins Stocken.

 

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