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Gemeindebriefe

                                                                        

 

Die Gemeinde Nindorf   informiert                                    Nindorf, im Juni 2017

                                                                

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

im Mai 2017 standen für die Gemeindevertretung zwei Sitzungen an.

Es ging dabei im Wesentlichen um das geplante Baugebiet, die Position der Gemeinde zu Windkraftanlagen und die Entwicklung in den Kindergärten.

Für das geplante B-Gebiet "östlich des Ziegeleiwegs, südlich des Wohngebietes Osterfeld und nördlich des Süderlandweges" sind mittlerweile im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung diverse Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange eingegangen. Diese wurden von dem zuständigen Planungsbüro in den Planungs- und Abwägungsprozess einbezogen und in die Entwürfe für die Änderung des Flächennutzungsplanes und die Aufstellung des Bebauungsplanes eingearbeitet.

Unter Berücksichtigung dieser Vorgaben billigte die Gemeindevertretung beide Entwürfe.

Beide Planentwürfe werden nunmehr öffentlich ausgelegt, so dass der Planungsvorgang voranschreiten kann. Die Gemeinde hofft, dass der Planungs- und Genehmigungsprozess bis Ende des Jahres 2017 abgeschlossen ist und dann auf Grundlage des Bebauungsplanes mit der Ausschreibung und im Jahr 2018 mit den Erschließungsarbeiten begonnen werden kann.

Kontrovers diskutierten die Gemeindevertreter/innen die Position der Gemeinde zu möglichen Windkraftanlagen im Gemeindegebiet.

In dem Entwurf des Regionalplanes der Landesregierung sind für den Bereich des nördlichen Nindorfs Potenzialflächen, aber keine Vorrangflächen ausgewiesen.

Dies bedeutet, dass nach derzeitigem Stand Windkraftanlagen im nördlichen Bereich der Gemeinde nicht zulässig wären.

Der Bau- und Wegeausschuss der Gemeinde hatte sich jedoch dafür ausgesprochen, eine Stellungnahme der Gemeinde an die Landesplanung abzugeben, wonach im nördlichen Gemeindegebiet doch Vorrangflächen ausgewiesen werden.

Mit einem Stimmenverhältnis von 5:4 lehnte die Gemeindevertretung dies jedoch ab.

Den Argumenten der Befürworter für eine Wertschöpfung in der Gemeinde und für Nachhaltigkeit im Klimaschutz, hielten die Gegner die vermeintlich fehlende Akzeptanz der Windkraft im Gemeindegebiet entgegen.

 

Auch von allen Bürgern können noch bis Ende des Monats Juni Stellungnahmen zu den Regionalplanentwürfen abgegeben werden.

 

Der Jahresabschluss der Gemeinde für das Jahr 2015 weist als Ergebnis einen Jahresüberschuss von etwa 170.000,- € aus. Dieser wird der Rücklage zugeführt.

Insbesondere aufgrund derzeit guter Steuereinnahmen hat sich die finanzielle Situation der Gemeinde vorerst entspannt.

 

Der Erweiterungsbau der Kindertagesstätte in Nindorf schreitet gut voran.

Die Gesamtkosten des Projekts werden den vorgesehenen Kostenrahmen voraussichtlich deutlich unterschreiten.

Es ist damit zu rechnen, dass der Kindergartenanbau ab August und damit zum neuen Kindergartenjahr genutzt werden kann.

Für die Zeit ab dem 01.08.2017 errechnen sich für die Elternbeiträge der Hausgruppen im Kindergarten folgende Summen:

Regelgruppen (4 Stunden)            155,00 €

Krippengruppe (4 Stunden)          298,00 €

Familiengruppe (7 Stunden)            

Ü3                                                260,00 €

U3                                                494,00 €

 

Bei den U3-Plätzen wird allerdings auch ein Krippengeld in Höhe von 100,00 € weiterhin monatlich an die Eltern gezahlt.

An die Kindertagesstätte angegliedert wird in Zukunft auch der Waldkindergarten. Die Leitung des Kindergartens ist dann sowohl für die Hausgruppe als auch für die Waldgruppe zuständig.

 

Von der Gemeinde wurden diverse Baumaßnahmen an weiteren gemeindlichen Einrichtungen auf den Weg gebracht.

So wurde von einem für den Sportplatz-Bau spezialisierten Unternehmen eine Sanierung des Sportplatzes Waldwiese in Farnewinkel vorgenommen, der infolgedessen derzeit auch gesperrt ist. Zuvor hatten einige Sportler in Eigenleistung mit Unterstützung des Nindorfer Unternehmens Hansen und der Firma Möller aus Hemmingstedt Vorarbeiten geleistet.

Die Gemeindevertretung beschloss weiterhin die Verlegung einer Drainage auf dem Spielplatz in Farnewinkel und die Befestigung des Arbeitsplatzes hinter der Halle des Gemeindearbeiters mit Recycling-Material.

Schließlich sind mittlerweile auch die Renovierungsarbeiten an den zwei Klassenräumen in der alten Schule im Wesentlichen abgeschlossen.

Die Gemeinde ist bestrebt, ihre Einrichtungen insgesamt attraktiv zu halten.

 

In der Gemeindevertretung wurde weiter diskutiert, ob es sinnvoll ist, im Bereich der Gemeinde in Teilen Tempo-30-Zonen einzurichten. Der Bau- und Wegeausschuss wird sich mit diesem Thema im Laufe des Jahres 2017 intensiver beschäftigen.

Susanne Timm wies für den Sozial- und Kulturausschuss noch einmal auf die wirklich gelungene Seniorenfahrt Ende April hin. Erstmalig war dabei ein freiwilliger Kostenbeitrag erhoben worden, der einen Betrag in Höhe von etwa 600,00 € ergab.

Der Bürgermeister merkte in diesem Zusammenhang an, dass die Gemeinde beschlossen hat, die Seniorenpakete in der Vorweihnachtszeit in Zukunft nur noch an Bürger zu verteilen, die 70 Jahre und älter sind.

Weiterhin erinnerte der Bürgermeister auch noch einmal eindringlich an die bevorstehende Möglichkeit, einen Glasfaseranschluss auf sein Grundstück legen zu lassen.

In dem jetzigen Ausbaugebiet, welches insbesondere die Gemeinden Albersdorf, Bargenstedt, Tensbüttel-Röst, Krumstedt und Nindorf umfasst, müssen 680 Anschlüsse erreicht werden, damit tatsächlich das Glasfasernetz verlegt wird.

Alle Gemeindevertreter sind sich darüber einig, dass „schnelles Internet“ für die Zukunftsfähigkeit der Gemeinde wichtig ist.

 

Glasfasernetz

An alle Haushalte sind mittlerweile Informationsmappen über den Glasfaserausbau verteilt worden. Beratungen dazu können insbesondere während der Servicezeiten in Anspruch genommen werden. Während dieser Servicezeiten können auch Verträge abgegeben werden.

In Nindorf gibt es folgende Servicezeiten (im Nindorfer Hof):

Freitag, 16.06.:                        15-18 Uhr

Freitag, 30.06.:                        15-18 Uhr

Donnerstag, 06.07.:     15-18 Uhr

Samstag, 15.07.:          09-13 Uhr

Damit der Glasfaseranschluss kostenlos installiert werden kann, muss bis zum 15.07. ein Vertragsabschluss erfolgen.

 

 

Carsten Todt

                                                          

 

Impressionen

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